Permalink

0

Oliver Bungert durchbricht die magische “10h-Schallmauer”


09.45.30 h – was für ne superklasse Zeit !

(und hier die Geschichte dazu)


ALMERE/NL: Nach dem tollen Wettkampf beim Ironman Frankfurt wollte Oli Bungert es zum Saisonende noch einmal wissen und strebte ein “Sub10-Fnish” auf der Langdistanz bei der “Challenge Almere” an.
Der Triathlon in Almere ist einer der ältesten Langdistanzen der Welt und wird bereits seit 1983 ausgetragen.
Gleichzeitig war er mehrfach Austragungsort der Europameisterschaften über die Langdistanz.
Die Strecke zeichnet sich insbesondere durch eine extrem flache Radstrecke, die jedoch sehr windanfällig ist, aus.
Dennoch kann man sagen dass diese Strecke zu den schnelleren zählt, zumal der Streckenrekord seit 1999 bei 7:57h liegt.
Nach gewissenhafter Vorbereitung und idealen Trainingsbedingungen im August, nahm Oliver Bungert diesen Wettkampf als krönenden Saisonabschluss in seine Agenda.
Die Auftaktdisziplin (3,8 km Schwimmen) wurde hierbei im Weerwater, einem See im Stadtbereich von Almere absolviert. Dieser wurde am Tag vor dem Wettkampf extra noch einmal in “gemäht”, damit die Schwimmer optimale Schwimmbedingungen und keine störenden Algen vorfanden.
Oliver Bungert gelang mit einer Durchgangszeit von 1:09:55h ein sehr gutes erstes Zwischenergebnis und er war somit “voll im Plan”.


Nach einem zügigen Wechsel startete er nun die 180 km auf dem Fahrrad.
Die Wettertemperaturen spielten hierbei mit – es herrschten circa 25°, was als ideal zu bezeichnen ist.
“Auf der Radstrecke gab es faire Bedingungen, es war so gut wie kein Windschattenfahren zu sehen, weil sich die Teilnehmer auch sehr gut verteilten. Gleichzeitig herrschten zwar windige Verhältnisse, jedoch konnte ich mit dem Wind sehr gut umgehen und die 180 km mit konstant hohem Tempo abspulen!” äußerte Oli Bungert nach dem Wettkampf.
Nach sensationellen 4:53:48h was einem 37km/h-Schnitt entspricht, konnte Oliver sein Triathlon-Rad wieder in die Wechselzone stellen.
Mit einer Gesamtdurchgangszeit von circa 6 Stunden hatte er nun genug “Puffer”, um mit einem soliden Marathon sogar die magische 10 Stunden Schallmauer zu “knacken”.

Doch auch das hielt Oli nicht  davon ab, direkt weiter “Gas zu geben”.
Er spulte zu Beginn jeden Kilometer deutlich unter 5min  ab und avisierte sogar noch eine Marathonzeit von unter 3:30h. 

Jedoch musste er seinem hohen Tempo auf den ersten beiden Disziplinen ab Kilometer 30 etwas Tribut zollen und nahm sicherheitshalber das Lauftempo etwas zurück.
Nach immer noch sehr guten 3:36:04h absolvierte er die Finish-Line, wo er von hunderten frenetischen feiernden Zuschauern und auch von seiner ihn begleitenden Familie herzlich begrüßt wurde.
Mit dieser fulminanten Leistung erreichte Oliver endlich sein langersehntes SUB10-Finish in 9:45:30h !

Gleichzeitig erreichte er einen hervorragenden 20. Platz in der Altersklasse M30.
Oliver wird nun die Saison etwas ruhiger ausklingen lassen, um dann die neuen Ziele für die Saison 2017 abzustecken. 

Die DJK-Abteilung wünscht Oliver alles Gute bei der Regeneration beglückwünscht ihn zu diesem hervorragenden Ergebnis.

 

 

Permalink

0

Holger Nickolaus mit Top10-Platzierung beim COLOGNE-Triathlon


Holger Nickolaus mit tollem Comeback


Köln: Der erfahrene DJK-Athlet und Hawaii-Daylight-Finisher von 2005 wagte nach mehr als zehnjähriger Abstinenz ein Comeback auf der Langdistanz-Strecke.
Hierzu suchte sich der bekennende FC-Fan seine zweite “Heimatstadt“ – Köln – aus.
Da es galt 3,8 km Schwimmen, 180 km Fahrradfahren und 42 km Laufen zu bewältigen, war ein gezieltes und langfristiges Vorbereitungstraining obligatorisch.
Allerdings lief hier nicht alles optimal: “Nachdem ich im Winter mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, setzte mich in der direkten Vorbereitungsphase im Sommer eine Gürtelrosen-Entzündung und eine Waden-Muskelverhärtung weitestgehend außer Gefecht, so dass an ein vernünftiges Training in keinster Weise zu denken war. Mein Start beim Cologne-Triathlon war bis kurz vor dem Wettkampf äußerst unsicher“ – berichtete Holger Nickolaus noch unmittelbar vor dem Start.
“Wer nun denkt, dass am Wettkampftag wenigstens alles glatt ging, der täuscht sich sehr. Ich glaubte, dass es schlimmer gar nicht mehr kommen kann, jedoch war für den Wettkampftag eine Regenfront mit Gewittern gemeldet. Teilweise dachte ich während des Wettkampfs, die Welt würde untergehen. So etwas habe ich noch nicht erlebt!“ resümierte Holger direkt nach dem Wettkampf.


Nachdem Holger morgens um 7:00 Uhr in der Top-Starter-Gruppe die 3,8 km in Fühlinger-See (Wendepunktstrecke)  in Angriff nahm, sah er sich zur Halbzeit mit einer Durchgangszeit von 30:30min  ”voll im Plan” , musste aber dem Gegenwind geschuldet und als Führender der Verfolgungsgruppe -ohne Wasserschatten-  auf dem Rückweg alleinige Arbeit leisten, so dass Holger sein Tempo nicht ganz halten konnte und mit  1:01:47h dem Wasser entstieg.
Mit diesem Zwischenergebnis war Holger sehr zufrieden und startete nunmehr motiviert auf dem Fahrrad, um die 180 km in Angriff zu nehmen. Hierbei wurden die Athleten komplett durchnässt, da mehrere Regenfronten und auch ein heftiges Gewitter über Köln und das Umland niedergingen.
Doch wäre das alles noch nicht genug, musste Holger weitere “Schicksalsschläge” bewältigen:
“Nach circa 60 km hatte ich einen Platten, den ich nach circa 4-5 Minuten selbst beheben konnte.
Leider hatte ich mir einen Metallsplitter im Mantel festgefahren, so dass ich nach 80 km einen weiteren Plattfuß erlitt. Allerdings hatte ich nur einen Ersatzschlauch dabei und saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Bordstein, rechnete nicht mehr damit, den Wettkampf zu beenden und wollte eigentlich auch schon aufgeben! Ich hatte jedoch Glück, da ein anderer Athlet, der nicht genug Luft in seinen Reifen hatte nach einer Luftpumpe fragte und im Austausch dafür einen passenden Schlauch zur Verfügung stellen konnte.”


Holger konnte somit nach einer Zwangspause von einer knappen halben Stunde wieder ins Rennengeschehen eingreifen. Allerdings war es nicht möglich, diesen Rückstand bis zum Ende  aufzuholen. 

Er erreichte eine Zeit von 6:28:47h - “Ohne die beiden Defekte wäre es sicher eine Zeit von ca. 5:50h gewesen“


Nach dem Verlassen der 2. Wechselzone mit ordentlich Rückenwind, nahm Holger den abschließenden Marathon in Angriff.
Von seiner Wunschzeit “SUB11″ war er um einiges entfernt und wusste zu diesem Zeitpunkt, dass dieses Ziel völlig außer Reichweite war.
Dennoch schaffte er auf den ersten 10km eine Zeit von deutlich unter 50 Minuten.
Auch seine bis vor wenigen Wochen verhärtete Wade machte keinerlei Probleme. So konnte Holger ein Tempo knapp unter 6 Minuten pro Kilometer aufrechterhalten und bewältigte den abschließenden Marathon in tollen 4:00:12h.
Er lief nach insgesamt 11:40:44h als 8. der AK50 freudestrahlend ins Ziel wo er von seiner ihn unterstützenden Familie freudig begrüßt wurde.


Nach dem Wettkampf äußerte er:“ Ohne meine Familie und insbesondere meiner Frau, die mir eine Menge Freiheiten im Rahmen der Vorbereitung gelassen hat, hätte ich dieses “Abenteuer” nicht geschafft. Auch die Unterstützung während des Chaos-Regentages durch meine Schwiegereltern und sie war sensationell. Dementsprechend bin ich allen sehr dankbar!“
Die DJK-Familie beglückwünscht Holger Nickolaus zu diesem tollen Ergebnis und dem grandiosen Comeback! Er wird nun seine Saison etwas ruhiger ausklingen lassen, um nächstes Jahr wieder fit an Wettkämpfen teilzunehmen.

Permalink

0

Uwe Hartmann finisht erfolgreich beim 34. Allgäu-Triathlon

DJK-Athlet mit persönlicher Bestleistung beim  prestigeträchtigen Klassiker

super Wettkampf von Uwe in Immenstadt/ Allgäu

Immenstadt/Allgäu:
Der Teamkapitän der DJK Triathleten ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, beim deutschlandweit bekannten Allgäu Triathlon am Großen Alpsee zu starten.
Der “Allgäu Klassik” gilt hierbei als die Urveranstaltung des deutschen Triathlons. Schon 1983 fand in Immenstadt die Premiere, bereits ein Jahr später die ersten deutschen Meisterschaften und 1985 bereits Europameisterschaften statt.

Aufgrund der perfekten Organisation und Rahmenbedingungen, sowie der landschaftlich wunderschön  eingebetteten Strecken fanden darüberhinaus bereits 2004 die Europameisterschaften und als absolutes Highlight 2011 sogar die ITU Weltmeisterschaften (jeweils) über die Langdistanz statt.

Für Uwe und 2000 (!) Mitstreiter ist dieser besondere Wettkampf quasi “sein Wohnzimmer”,  so bestreitet er diesen Triathlon bereits zum 4. Mal und fühlt sich dort sichtlich pudelwohl.
Aufgrund der vorab kühleren Temperaturen hatte der Alpsee am Wettkampftag knapp 20 °C. Somit war der Neoprenanzug auf den  ersten 1,9 km Schwimmen für alle Teilnehmer erlaubt.

Uwe kam wie immer mit der ersten Disziplin sehr gut zurecht: “Das Schwimmen verlief super, die ersten 1500 m nahezu optimal, allerdings herrschte nach dem Landgang etwas Chaos, weil sich einige Teilnehmer im Tempo überschätzt hatten, so dass man danach quasi Slalom durch die immer langsamer werdenden Schwimmer kraulen musste.”
Bereits nach gut 35 Minuten konnte Uwe in die erste Wechselzone stürmen.
Aufgrund der zwar noch trockenen aber durchaus kühlen Bedingungen musste er sich sogar eine Radjacke anziehen, um nicht auszukühlen.
Die folgenden 84 anspruchsvollen Radkilometer verlangten allen Teilnehmern enorme Kraftanstrengungen ab.

“Das Wetter war zwar zu Beginn trocken und kühl, aber während des Wettkampfs gab es sogar Regen und Hagelschauer!“
Insbesondere der äußerst schwere Anstieg zum zweimal zu bewältigenden Kalvarienberg gilt als “absolutes Highlight”dieses Triathlons:

“Von Zuschauermassen und klingenden Kuhglocken angefeuert kann man hier nur Vollgas geben!“
resümierte Uwe nach dem Wettkampf.
Nach sehr guten 3 Stunden und 11 Minuten erreichte Uwe in aussichtsreicher Position die zweite Wechselzone, um die finalen 21,1 km unter seine Laufschuhe zu nehmen.
Auch hier galt es nicht nur flach seine Kilometer im Höchsttempo abzuspulen, sondern die Athleten mussten zweimal den sogenannten  ”Kuhsteig”, ein mörderischer Anstieg mit über 20 % Steigung, erklimmen.
Viele Triathleten waren hierbei aufgrund der schlammigen Bedingungen nicht in der Lage selbigen laufend zu bewältigen, sondern mussten diesen Quasi erklettern.

Der erfahrene DJK Triathlet teilte sich seine Kräfte aber sehr gut ein und konnte auf den abschließenden Kilometern eine formidable Zeit von gerade einmal 1:40h erreichen.
So machte er einige Plätze gut und konnte nach 5 Stunden 37 Minuten eine Platzierung im vorderen Drittel seiner Altersklasse erreichen.
An der Ziellinie nahm er seine Finisher-Medaille freudestrahlend entgegen und konnte somit gut gelaunt mit einer tollen Leistung seinen anschließenden Urlaub im Allgäu genießen.
Wir wünschen Uwe gute Erholung und sind stolz auf diese tolle Leistung.

Permalink

0

Ronel Kranz und Holger Nickolaus finishen erfolgreich beim „MÖRSBACH-MÄN“

DJK-Masters-Triathleten mit tollen Leistungen im Westerwald
Mörsbach/WW: Als Vorbereitungs-Wettkampf nutzte der frischgebackene RLP-Meister Holger Nickolaus der überregional bekannten Sprint-Triathlon in Mörsbach. Hierbei fuhr er als Warm-Up mit dem Rennrad zum Start und hatte somit schon ca. 70km in den Beinen. Die „Iron-Lady“ Ronel transportierte hierbei einige Ausrüstungsgegenstände für ihn und wollte selbst einen Formcheck nach dem erfolgreichen Finish auf der Langdistanz in Roth absolvieren.

So starteten beide im Freibad in Dickendorf auf die ersten 240m Schwimmen. Ronel konnte sich bereits hier mit 5:16min in eine gute Position bringen, Holger war mit 3:54min eine gute Minute schneller und somit einer der schnellsten Athleten im Starterfeld.

Beide legten bei sonnigen und warmen Wetter einen schnellen Wechsel hin und begaben sich auf die schweren 20 Radkilometer. Die mit reichlich Höhenmetern und Hügeln bespickte Radstrecke hatte es so richtig in sich. So wurden beide DJK-Trias bereits im Vorfeld vom erfahrenen Mörsbach-Män-Finisher Rudolf Nick gewarnt, nicht schon auf dem Bike-Parcours alle „Körner zu verschießen“.
Dies beherzigten beide und zeigten mit sehr guten 56:10min (Ronel) und hervorragenden 45:10min (Holger) sehr ansprechende Leistungen, die sie weiterhin im Rennen für eine gute Platzierung im Endklassement hielten.
Auch achteten beide auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei den sommerlichen Temperaturen und konnten somit die äußerst selektiven finalen 6 Laufkilometer in Angriff nehmen. Hier mußten dann die allerletzten Reserven mobilisiert werden und Ronel konnte sich mit einem mutigen Tempolauf in 35:50min einen tollen Top-Ten-Platz in der AK40 sichern.
Holger spielte wiederum seine ganze Erfahrung aus und mußte gleichzeitig auf seine „Problemwade“ achten. Er erreichte eine tolle Zeit von 31:43min und konnte sogar noch einige Athleten überholen.

Holger Nickolaus erreichte nach gerade einmal 1:20:47h als toller 4. in der AK50 das Ziel. Schon kurze Zeit später konnte er seine Vereins-Kollegin Ronel an der Finish-Line begrüßen, die mit 1:37:47h als 10. in der AK40 freudestrahlend die Ziellinie überquerte. Somit hatten sich beide ein alkoholfreies Bier redlich verdient und Holger konnte einige Minuten später bereits den Rückweg –wieder 70km- mit dem Fahrrad in Angriff nehmen.
Die DJK-Familie beglückwünschen Ronel und Holger zu ihren tollen Leistungen.

Permalink

0

Freiwasserschwimmen – 3,3km – 56 Minuten für Daniela Scholz

Daniela Scholz war wieder unterwegs – Freiwasserschwimmen !

Freiwasserschwimmen – so lautete das Motto am Unterbacher See im südlichen Düsseldorf.  Bei dem erlesenen Starterfeld von 179 Teilnehmern war Daniela schnell unterwegs.

Mit dem Schwimmweltmeister Thomas Lurz am Start!

Teilnehmer: Daniela Scholz (1. Foto ganz links), Tanja Lenz (2. von links)  und Lilli Schneider

Auf dem “Einrundenkurs – der einiges an Orientierung abverlangte – nahm unter anderem Schwimmweltmeister Thomas Lurz teil. Zudem gab es ein Wiedersehen mit Lilli Schneider,  Der Wettkampf war sehr gut organisiert und der örtliche Kanu Club begleitete die Schwimmer. Auch die Atheten untereinander waren sehr fair. Das Übereinanderschwimmen fand nicht statt. Bei perfekten Bedingungen hatte Daniela viel Spass auf der Strecke. Kein Wind – keine Wellen – optimale Wassertemperatur (22 Grad), gut sichtbare Bojen , was will man mehr.Mit einer tollen Zeit von 56 Minuten und 18 Sekunden wurde sie 22.te von 57 Schwimmerinnen. Das Freiwasserschwimmen in Unterbacher See ist auf jeden Fall ein sportlicher Geheimtip.

Die DJK Triathlon Andernach gratuliert Daniala Scholz zu diesem tollen Wettkampfergebnis !

 

 

Permalink

0

Klasse Vereinsmeisterschaft – Sprint in Staudt – 2 x Kistner in Front !

Staudt: Im Rahmen des 24. Westerwald-Triathlons in Staudt trugen die „Bäckerjungen“ auch ihre diesjährigen Vereinsmeisterschaften im Triathlon über die Sprint-Distanz aus.

Die Auftaktdisziplin wurde im Weber-Weiher ausgetragen und es galt eine Schwimmstrecke von ca. 270m ohne Neopren zu bewältigen. Gestartet wurde hierbei in Startwellen, damit der kurze Dreiecks-Schwimm-Kurs möglichst ohne „Schlägereien“ an den Wendebojen absolviert werden konnte.

Beim Schwimmen konnte sich „Capitano“ Uwe Hartmann und die frühere Leistungsschwimmerin Anne Blässe-Jansen (nach 4-jähriger Babypause!) besonders in Szene setzen: Uwe entstieg den Wasser schon nach 4:06min und Anne bereits nach 4:37min.

Aber auch Daniel Kistner und seine Lebensgefährtin Marlen Skoda „lieferten ab“:
Daniel wechselte nach der Hälfte der Strecke auf Brustschwimmen: „Das ging dann schneller“, waren seine Worte.
Er erreichte nach tollen 4:13min, Marlen nach sehr guten 4:25min die erste Wechselzone.
Aber auch die Schwimmergebnisse der anderen DJK-Athleten konnten sich sehen lassen und zeigten, dass sich der Einsatz einer Schwimmtrainerin immer mehr auszahlt.

Bei der zweiten Disziplin waren nunmehr bei sommerlichen Temperaturen 21 hügelige Kilometer mit dem Rad zu bewältigen:
Auch hier wussten die DJKler zu überzeugen: Insbesondere Rudi Nick (nach überstandener Krankheit) und Uwe lieferten sich hier ein heißes Rennen und fuhren klasse Zeiten um die 41 Minuten.
Mit einem geliehenen, klassischen Rennrad zeigte auch die Newcomerin Josi Schuch ihr Potential – nach tollen 49:43 min konnte sie die zweite Wechselzone erreichen.
Frisch „aus Südafrika eingeflogen“ konnte auch Carsten Bermel einige Plätze gut machen.

Axel Dany (39:17min) und Daniel Kistner (38:04min) legten mit Ihren Zeiten von unter 40 Minuten aber die Vereins-Bestzeiten vor und stürmten auf die finalen 5 Laufkilometer.

Hier kam es dann zu dem erwarteten Showdown:
Mit soliden 31:33 min absolvierte Carsten Bermel dieselben, Uwe zeigte mit tollen 21:29 min und Axel mit sehr guten 21:39 min ihre Klasse, ebenso Markus Kalenborn mit schnellen 21:40 min und Lorenz Kröger mit guten 22:24 min.

Rudi Nick schrammte mit 20:05 min ganz knapp an der 20min-Marke vorbei, die Daniel Kistner mit hervorragenden 18:43 min deutlich unterbieten konnte.

Aber auch die DJK-Damen wussten per Pedes zu überzeugen:
Die zweifache Mutter Anne Blässe-Jansen erreichte gute 33:21 min, Susanne Dany tolle 24:38 min , Marlene sehr gute 22:43 min und Josi Schuch bewies mit sensationellen 22:08 min ihre Laufstärke!

Alle DJKler konnten somit die Finish-Line erreichen:
Carsten Bermel als 8. AK40 in 1:39:11h, Anne Blässe-Jansen tolle 3. In der AK30 (1:37:17h), Susanne Dany, 2. AK45 (1:13:26h), Markus Kalenborn, 10. AK45 (1:09:23h), Uwe Hartmann, 4. AK40 (1:06:51h), Rudi Nick 7. AK45 (1:06:07h), Axel Dany 5.AK 50 (1:05:48h).

Ihre Altersklassen gewinnen konnten Lorenz Kröger (TMJA) in tollen 1:14:34h, ebenso die Newcomerin Josi Schuch (AK25) in ihrem ersten Triathlon in hervorragenden 1:16:39h.
Ebenso Altersklassen-Sieger und auch Vereinsmeister der DJK-Tri-Andernach wurde das Pärchen Marlen Skoda (AK30) in hervorragenden 1:11:16h und ihr Lebensgefährte Daniel Kistner (AK40) in sensationellen 1:01:00h.
Somit hat sich der Ausflug der DJK-Trias in den Westerwald mehr als gelohnt!
Fotos: Privat

Permalink

0

10 km Alpensee Schwimmen – Daniela Scholz hart am Limit !

Daniela hat es geschafft – 10km im Hallstätter Alpensee – bei 17 Grad !

Daniela Scholz ist eine ausgesprochen gute Ausdauerathletin und startet zumeist beiTriathlonwettkämpfen für die DJK Triathlon Andernach. Als sehr gute Schwimmerin nahm sie am 10km Marathonschwimmen im österreichischen Hallstätter-Alpensee teil.

Vorbereitet hatte sich Daniela Scholz im Schwimmtraining des Triathlonvereines. Die wesentlichen Trainingseinheiten fanden jedoch im heimischen Laacher-See statt. Freiwasserschwimmen erfordert gute Orientierungsfähigkeit, Kondition, eine gewisse Kälteresistenz, mentale Ausdauer und Stärke.

Der österreichische Hallstätter-Alpensee zählt mit 125 m Tiefe und einer Wasseroberfläche von 8,55 km² zu den Salzkammergut Gebirgsseen und erreicht daher im Sommer maximale Wassertemperaturen von 21°C. Eingebettet zwischen Dachstein und Sarstein ist er eine landschaftliche Schönheit, und bietet für Sportler viele Möglichkeiten.

Allerdings ist der Alpensee eine besondere Herausforderung – die maximale Wassertemperatur von 17,1 Grad – war bei diesem Wettkampf kein „Wellness“ Urlaub !

Daniela Scholz berichtet:

Im Vergleich zu vielen anderer Schwimmwettbewerben, hat der Athlet direkten Kontakt zum Publikum, da es zwei Ausstiege gibt, die als Labestationen und Wechsel für die Staffelschwimmer dienen. Das motiviert ungemein. Zudem durchschwimmt man den ganzen See und muss sich nicht durch einen Rundkurs quälen, was gut für den Kopf ist. Ich hatte sehr mit der Kälte zu kämpfen. Zwar sind mir Temperaturschwankungen durch meine Trainingseinheiten im Laacher See bekannt. Aufgrund der diesjährigen Unwetter konnte sich der Hallstätter See doch gerade mal auf 17 Grad erwärmen. Hinzu kamen die vielen Einströmungen des kalten Alpenwassers, mit ca. 15 Grad, die mich etwas Kraft kosteten. Trotz des Neoprens, zwei Badekappen und jede Menge Kälteschutzcreme an den Füßen, musste ich vorsichtig schwimmen, um Krämpfen vorzubeugen! “

In einer ganz tollen Zeit von 3 Stunden und 24 Minuten kam Daniela Scholz ins Ziel !

Damit war sie 15.te von den 30 gestarteten Frauen in einem Gesamtstarterfeld von 130 Teilnehmern.

Die DJK Triathlon Andernach sagt „Herzlichen Glückwunsch“ zu diesem tollem Ergebnis im Alpensee.

 

 

Permalink

0

226 km – Triathlon Challenge Roth – Ronel Kranz ist ein “Ironman” !

Ronel am Solarer Berg

Ronel Kranz ist ein „Ironman“. 3,8 km Schwimmen im Main-Donau-Kanal, 180km Rennrad, 42km Laufen, nicht mehr und nicht weniger. Und wer die allzeit gutgelaunte Notärztin im Flugrettungsdienst kennt, der weiß dass sie einiges zu erzählen hat.

Schon immer war es ihr sportlicher Traum im fränkischen Roth zu starten. Allerdings sind die Startplätze bei diesem Rennen sehr begehrt und so entschied sich Ronel Kranz per Losverfahren zu melden. Die Zusage kam dann doch etwas überraschend. Ronel Kranz plante zweigleisig und lief im Mai 2016 den „sagenumwobenen“ Comrades Lauf, satte 90km, in ihrer Heimat Südafrika. Danach war Pause angesagt und der Start in Roth sollte ein echtes Abenteuer werden.

Roth; morgens 07.00 Uhr beim Schwimmstart. Ronel springt in den ruhigen Kanal und schwimmt los. Da sie immer wieder in Rhein und Mosel Freiwasserschwimmen trainiert hat klappt es hervorragend, in 1.33h. Danach auf das Rennrad – eine Stärke von Ronel.

Sowas habe ich noch nie“ erlebt, so Ronel. Auf der gesamten Radstrecke Zuschauer, am Solarer Berg in 4er und 5er Reihe, welche die Athleten den Berg hoch pushen. Es läuft ! Es läuft allerdings nur solange, bis einige Speichen des Vorderrades „weich“ werden.

Ronel - shake hands  - Solarer Berg

Wegen eines „eiernden“ Vorderrades aufgeben – keine Option für Ronel. Nach 2 Technikstops kann das Problem notdürftig behoben werden. Normalerweise erfolgt ein Triathlonrennen ohne technische Unterstützung. Bei den ganz großen Rennen ist dies jedoch erlaubt , um den Startern ein Zieleinlauf zu ermöglichen. Allerdings muss Ronel nach 9 ,15 Stunden auf der Laufstrecke sein, sonst ist sie raus. Nach einer Radzeit von 6.57h gelingt ihr das auch. Durchatmen – loslaufen – 42,195 km – bei sommerlichen Temperaturen. Mit sehr müden „Comrades-Beinen“ wird es ein ganz kontrollierter Lauf. Immer wieder angefeuert von den Helfern, die alle 1,5km für Verpflegung sorgen.

Und kurz vor der Ortsmitte Roth realisiert Ronel dass sie es schafft.Mit einer Laufzeit von 5.08 h kommt Ronel nach 13.52h ins Ziel – 100% Glücksmoment. .

Ein Moment wie dieser, der Zieleinlauf, die landschaftlich schöne Strecke, das Lächeln der Zuschauer und Helfer. Mit einem Siegerlächeln und hoch erhobenen Händen dankt Ronel allen, die sie zu diesem Finish getragen haben. Besonders ihrer Familie und dem Vereinskollegen „Wichie“ an der Strecke.

Die DJK Triathlon Andernach sagt „Herzlichen Glückwunsch“ – „Ronel ist eine ganz große Sportlerin mit Herz“ !

Permalink

0

Ironman Klagenfurt – Jürgen Augel mit tollem Finish !

Jürgen Augel finisht mit Klasse 10.38 h in Klagenfurt / Österreich.

Herzlichen Glückwunsch zum starken Finish sagen die Triathlonkollegen aus Andernach !

Hier Jürgen´s  Bericht – sozusagen aus “Erster Hand”:

Also, am Wochenende war ich in Klagenfurt und habe dort am Ironman Austria teilgenommen.  Ein tolles Erlebnis! Schwimmen im Wörthersee ist super! Die Schwimmstrecke war rund 200 m länger, jedenfalls bin ich 4,02 Km geschwommen.

Nach rund 3 km im Wörthersee ging es in den Lendkana,l dieser ist recht eng, sodass sich das Feld wieder schön komprimierte,  dieser Teilabschnitt ist rund 800 m lang, teilweise konnte ich nur Brustschwimmen weil es so eng war und hat dann schon Zeit gekostet, mit 01:11 H war ich dann aber ganz zufrieden.

Auf dem Rad habe ich schnell meinen Rhythmus gefunden, leider fing es ab Km 100 sehr stark an zu regnen, das waren Ausläufer von schweren Gewittern mit Sintflutartigen Regen, die Bergabfahrten waren sehr gefährlich, leider kam es zu schweren Stürzen, glücklicherweise war ich nicht davon betroffen jedoch waren meine Kurvengeschwindigkeiten auch sehr bescheiden. Trotzdem absolvierte ich die 180 km in 5:18 H.

Kaum war ich in der 2. Wechselzone war der Regen vorbei, schade! Jetzt hätte ich diesen gerne gehabt, die Sonne kam wieder voll raus und schnell gab es wieder richtig warme Temperaturen, sodass der anschließende Marathon mit 3:56 H unter meinen Erwartungen blieb, aber ein Marathon hinten raus tut immer etwas weh. Insgesamt habe ich in 10:38 H den Ironman beendet und wurde 37. in meiner Altersklasse.

 

Permalink

0

Ronel Kranz mit unglaublicher power beim 90km Comrades Marathon !

Pietermaritzburg/Südafrika: Der seit 1921 ausgetragene Comrades-Marathon ist der Teilnehmerstärkste und traditionsreichste Ultralauf weltweit und in Südafrika ein nationales Sportereignis, das sogar komplett live im Fernsehen übertragen wird.
Die gebürtige Südafrikanerin und “fliegende Doktorin” der DJK-Triathleten nahm einen Heimatbesuch zum Anlass, um erneut den Comrades-Marathon zu bewältigen.

Dieser circa 90 km lange Lauf wird in jährlich wechselnder Richtung zwischen Pietermaritzburg und Durban ausgetragen – dieses Jahr als “Down-Run” von Pietermaritzburg aus beginnend. 

Der Start ist hierbei traditionell vor dem Rathaus des jeweiligen Austragungsortes und , weil verschiedene Sportstätten im Zielort angelaufen werden, kann die Länge des, als Marathons zwischen 86 und 92 km variieren.

Der Kurs verläuft durch eine atemberaubende Landschaft entlang der alten Hauptstraße R103, ist komplett asphaltiert und durch fünf signifikante Anstiege gekennzeichnet; hierbei sind alle 2km Verpflegungspunkte eingerichtet.
Der Zuschauerandrang ist teilweise so enorm, dass schon fast ein Tour-de-France-Feeling aufkommen kann.
So begab sich Ronel Kranz am frühen Morgen des 29.05.2016 gegen 05.30 Uhr auf die 89 km lange Laufstrecke.

Neben ihrer beruflichen Belastung als Rettungs-Ärztin im fliegenden Einsatz hatte sie sich gewissenhaft  durch viele lange Trainingseinheiten auf dieses Event vorbereitet.
Dennoch war der Respekt vor der langen Strecke sehr groß und Ronel startete mit einem ruhigen, aber stetigen Tempo. Sie achtete insbesondere auch darauf, sich ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen, damit nicht der berühmte “Hungerast” zuschlagen würde.
Besonders bewundernswert war hierbei auch, dass die zweifache Mutter ihr gewähltes Tempo in weiten Teilen konstant aufrechterhalten konnte, ohne größere Einbrüche zu erleiden.
Ronel erreichte bereits nach 11 Stunden und 4 Minuten das Ziel und konnte sich somit die “Vic-Clapham-Medaille” umhängen
Die DJK-Familie gratuliert Ronel zu diesem tollen Ergebnis und wünscht für die kommenden Wettkämpfe viel Glück.

Text: Torsten Drommel

Fotos:  by Ronel Kranz