DJK-Triathleten mit Saisonbestleistung

Zell/Mosel.Auch beim dritten Liga-Wettkampf der 2. RLP-Liga konnten die Andernacher Triathleten rund um „Capitano“ Uwe Hartmann wieder überzeugen. Bei hochsommerlichen Temperaturen reisten die DJK-Triathleten mit einem erfahrenen Team ergänzt durch den „Newcomer“ Ruben Auer an die Mosel. Diesmal galt es eine olympische Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und abschließendb gut 10 Kilometer laufend zu absolvieren.

Den Auftakt bildet hierbei das Schwimmen in der Mosel. Dies ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, zumal es die Strömung zu beachten gilt, weswegen die Strecke auch auf gut zwei Kilometer „angepasst“ wurde.

Anlässlich der Athleten-Besprechung durch den Veranstalter wurde aufgrund der stärkeren Strömung in der Mitte der Mosel darauf hingewiesen, am besten dort zu schwimmen und nicht den kürzestem Weg entlang einer langen Linkskurve am Ufer zu nehmen.

Der erfahrene Holger Nickolaus hatte sich jedoch die Mosel genauer angesehen und bemerkt, dass am Wettkampftag die Strömung insgesamt doch eher gering ausfiel. Somit nutzte er als einziger Athlet nach dem Startschuss den Weg links in Ufernähe und konnte damit in der Linkskurve eine deutliche Wegverkürzung für sich verbuchen. Trotzdem marginal stärker und Strömung in der Flussmitte schaffte es Holger, seinen direkten Konkurrenten gut eine Minute abzunehmen. Freudestrahlend stellte er dies auch beim Ausstieg nach tollen 29 Minuten fest und stürmte in die erste Wechselzone. Dort hatte er ähnlich wie in Baumholder wieder Probleme mit seinem Transponder-Chip und musste diesen beim Ausziehen des Neoprens zuerst ablegen.

Beim Verlassen der Wechselzone stellte er jedoch fest, dass er seinen Transponder vergessen hatte. So spurtete Holger zurück und machte sich dann auf die zweimal zu fahrende knapp 20 Kilometer lange Rad-Runde.

Überrascht hatte der schwimmstarke Uwe feststellen müssen, dass Holger aufgrund seiner „geschickten Streckenwahl“ schon vor ihm die Wechselzone verlassen hatte, aber auch er konnte eine sehr gute Zeit von 30 Minuten für sich verbuchen. Nach einem zügigen Wechsel „ohne Malheur“ konnte er die Verfolgung von Holger aufnehmen.

Insbesondere der „Oldie“ Markus Bielen konnte mit 33 Minuten überzeugen und machte sich auf die „Jagd“ seiner beiden Teamkameraden. Als letzter der DJKler rundete Ruben – mit für ihn sehr guten 34 Minuten – das positive Gesamtbild in der ersten Disziplin ab und stürmte auch mit seiner Zeitfahr-Maschine auf die Radstrecke. Auf dieser galt es zweimal den so genannten „Monte Barlo“, einen „fiesen“ ca. 2 Kilometer langen Anstieg zu erklimmen: „Oben angekommen musste man quasi direkt wenden und diesen mit Höchstgeschwindigkeit hinunterfahren.“

Genau nach der ersten Runde waren Ruben und Markus auf den sich mit allen Kräften wehrenden Holger „aufgefahren“ und radelten kurzzeitig im „Formationsflug bei Tempo 40“ entlang des flachen Moselufers.

In der zweiten Radrunde konnte sich Ruben von seinen Teamkameraden absetzen und erreichte mit einer sensationellen 1:05h, was einem 35kn/H-Schnitt entspricht, die 2. Wechselzone. Dicht gefolgt von Markus Bielen, der mit einer sehr guten 1:08h ebenfalls in aussichtsreicher Position die abschließenden gut 10 Kilometer beginnen konnte.

Holger (Bikesplit 1:13h) folgte mit geringem Abstand. Einige Minuten später reihte sich Uwe in aussichtsreicher Position ein.

Die DJKler konnten die Laufstrecke mit sehr guten Zeiten bewältigen: Vorne machte der Ruben die „Pace“ und stürmte mit sehr guten 44 Minuten auf den 10,7 Kilometer über die Ziellinie, die er nach sensationellen 2:28 Stunden erreichte.

Bereits vier Minuten nach ihm erreichte auch Markus Bielen mit einem sehr guten „48min-Laufsplit“ die Ziellinie mit 2:32 Stunden. Holger Nickolaus folgte mit schnellen 2:40 Stunden, Uwe erreichte auch noch unter der „3h-Schallmauer“ das Ziel (2:57h).

Diese tolle Teamleistung bedeutete zugleich einen starken 6. Platz der Tageswertung – Saisonbestleistung für die DJKler!

Auch die Einzelplatzierungen in der 2. RLP-Wertung können sich sehen lassen; Ruben 3. AK25, Markus Bielen sensationell 1. AK 50, Holger Nickolaus toller 3. AK 50 und Uwe Hartmann 9. AK45.

Durch diese Saisonbestleistung konnten sich die DJK-Triathleten auf einen sensationellen 9. Platz in der Liga-Gesamtwertung vorschieben.

Begleitet wurden die vier von ihrem Teamkameraden Björn Besse, der über die Sprint-Distanz mächtig auftrumpfte und mit famosen Einzelzeiten und einer Gesamtzeit von 1:16 Stunden einen sensationellen zweiten Gesamtplatz in der AK35 erreichte.

Im Ziel beglückwünschten sich die fünf DJKler zu ihren tollen Ergebnissen und „Capitano“ stieß sogar mit einem Gläschen Moselwein an. Gut gelaunt konnten die Andernacher dann ihre Heimreise antreten.

Der nächste Liga-Wettkampf findet in wenigen Wochen in Worms über die Sprint-Distanz statt.

Zwei Väter, zwei Tage, zwei Wettkämpfe

Saalfelden/Großglockner.Die beiden nickenicher Familienväter, Björn Besse und Daniel Kistner nahmen sich rund um den Vatertag eine kleine „Familien-Auszeit“ und starteten ein sportliches Väter-Wochenende.

Vor kurzem starten beide beim TRImotion 55.5 Triathlon in Saalfelden am steinernen Meer. Hierbei waren die Distanzen 500 m Schwimmen, 55 bergige Rad-Kilometer und abschließend 5 km laufend zu bewältigen.

Der Triathlon startete im 16 Grad kühlen Ritzensee. Daniel und Björn absolvierten die 500 m routiniert und starteten nach Verlassen der Wechselzone auf ihren Fahrrädern richtig durch. Die anspruchsvoller, landschaftlich wundervolle 50km Rad-Strecke verlangte hierbei, bei besten äußeren Bedingungen, den Athleten alles ab. Daniel und Björn arbeiteten sich sukzessive immer weiter nach vorne und brachten sich für den abschließenden Lauf in eine aussichtsreiche Position. Daniel ließ es auf den letzten fünf km durch den wunderschönen Kollingwald noch einmal „richtig krachen“ und auch Björn wusste läuferisch zu überzeugen. Mit Gesamtzeiten von 2:00h (Daniel) und 2:08h (Björn) erreichten beide freudestrahlend das Ziel. Daniel als sensationeller 3. AK und Björn als sehr guter 8. AK.

Die beiden genossen dann den Samstag etwas ruhiger, wohl wissend, dass schon am nächsten Tag einige „alpine Höhenmeter“ auf sie warteten.

Am Folgetag starteten beide beim „GlocknerKönig Ultra“: Hierbei handelt es sich um ein Bergzeitfahren, welches auf der hochalpinen Großglockner Alpenstraße stattfindet, die für den öffentlichen Verkehr komplett gesperrt ist. Das Besondere hierbei ist, dass auf gerade einmal 29km immerhin 1.800 Höhenmeter zu bewältigen sind. Es geht quasi ständig bergauf und das teilweise mit bis zu 14 Prozent.

Trotz der Vorbelastung am Vortag konnten Daniel und Björn auch hier tolle Leistungen erzielen; sie kämpften sich die Serpentinen hinauf bis zur Edelweißspitze, dem höchsten, offiziell zu befahrenden Alpenpass mit 2572m. Trotz der immer dünner werdender Luft, schaffen es beide, mit tollen Zeiten zu finishen. Daniel mit hervorragenden 2:02h und Björn mit tollen 2:09h erreichten wieder fordere Altersklassen-Plätze.

Nach dieser doppelten Anstrengung , jeder Menge Spaß, bestem Wetter und atemraubenden Naturkulissen, ließen beide das Wochenende gemütlich ausklingen und konnten, bestens gelaunt, am Folgetag die Heimreise zu ihren Familien antreten.

Für beide hatte sich der Abstecher in die Alpen mehr als gelohnt.

Chris Kaiser „Kopf an Kopf“ mit Jan Frodeno

Der Andernacher DJK-Athlet Christian Kaiser ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, seine Triathlon-Saison mit dem Ironman70.3 im Kraichgau zu starten. Das „Land der 1000 Hügel“ bietet hierbei hervorragende Rahmenbedingungen für den „Ausdauerdreikampf“.

Zum einen gefällt der Hardtsee, welcher mit seinem kristallklarem Wasser eine optimale Location für die 1.900 m Schwimmen bietet. Des Weiteren können sich die Athleten auf den 90 Radkilometern, gefahren in einer großen Schleife durch den wunderschönen Kraichgau, mit über 1.000 Höhenmetern ordentlich austoben. Abschließend müssen die Triathleten einen Halbmarathon absolvieren. Durch die kühlen Witterungsbedingungen im Mai, war der Hardtsee in der Wettkampfwoche gerade einmal auf ca. 17/18° erwärmt. Dies führte bei vielen Athleten dazu, dass man sich viele Gedanken hinsichtlich einer guten Wärmeisolation im Rahmen der Schwimmdisziplin machen musste. Nicht wenige der Athleten legten sich extra dicke Neopren-Badekappen zu, um ein Auskühlen des Kopfes zu verhindern. Auch Christian Kaiser, der im Rahmen seiner akribischen Vorbereitung noch einmal ein paar Prozent Körperfett verloren hatte und mittlerweile einen ähnlich geringen Körperfettanteil wie die Profi-Athleten aufweist, machte sich hierzu seine Gedanken, denn mit geringerem Körperfettanteil steigt die Kälteempfindlichkeit der Athleten. Am Wettkampfmorgen begrüßte aber die strahlende Sonne mit Temperaturen von bis zu 30° die Athleten. Auch war das Wasser in den zwei Tagen vor dem Wettkampf noch einmal deutlich aufgewärmt worden, sodass sich die Auftaktdisziplin doch nicht ganz so schwierig gestaltete. Christian Kaiser konnte hierbei trotz etwas Trainingsrückstand im Schwimmen eine sehr gute Zeit von 31:59 min an den Tag legen, was ihm eine gute Ausgangsposition für das weitere Rennen bescherte.

Er wechselte routiniert auf seine „Zeitfahrmaschine“ und startete eine rasante Aufholjagd. Hierbei achtete er genau auf die von ihm ermittelten Wattvorgaben, welche dazu führten, dass er sich sein Rennen extrem gut einteilen konnte. Gleichzeitig achtet er auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Aufnahme von Mineralien und Salz, da der Körper durch das Schwitzen nicht nur Flüssigkeit, sondern eben auch Mineralien verliert. Chris schaffte es auf der sehr anspruchsvollen Radstrecke einen Schnitt von deutlich über 35km/h zu erzielen und konnte hierbei viele Konkurrenten hinter sich lassen.

Bereits nach gut 2:33h erreichte er die zweite Wechselzone, schlüpfte in seine Laufschuhe und lief wie entfesselt los. Hierbei galt es auf einer leicht welligen Laufstrecke drei Runden zu absolvieren. Die Sonne brannte nun erbarmungslos auf die Athleten nieder, die 30°-Marke wurde locker „geknackt“. Somit war auch auf der Laufstrecke neben der Flüssigkeitsaufnahme auch ein Kühlen des Körpers zu beachten.

Dies erledigte Christian Kaiser routiniert und hatte zudem in seiner zweiten Laufrunde das Vergnügen kurzzeitig „Kopf an Kopf“ neben Weltklasse-Triathlet Jan Frodeno, der das Rennen als Gesamtsieger überlegen beendete, laufen zu dürfen.

Chris Kaiser beschrieb die Situation wie folgt: „Ich selbst war mit einem Tempo von knapp unter 4 Minuten pro Kilometer unterwegs, aber als Jan Frodeno, der derzeit wohl beste und kompletteste Triathlet, an mir vorbeilief, dachte ich, dass ich selbst „stehen“ würde. Absolut beeindruckend!“

Christian konzentrierte sich aber weiterhin darauf, sein eigenes, hohes Lauftempo aufrecht zu halten. Dies gelang ihm in ausgezeichneter Manier. Er überholte zahlreiche weitere Athleten, welche sich das Rennen nicht so gut eingeteilt hatten. Nach formidablen 1:22h und einer Gesamtzeit von 4:33h erreichte Christian als 13. seiner Altersklasse und 53. Gesamt das Ziel, wo er von den Zuschauern frenetisch gefeiert wurde.

Dieses tolle Ergebnis zeigt wieder einmal, das auch im Amateurbereich mit akribischen Training, bei entsprechender Unterstützung durch die Familie, absolute Top-Leistungen möglich sind.

Christian wird sich nun kurzzeitig erholen und sich dann für eine weitere Mitteldistanz am Walchsee/Österreich vorbereiten.

Daniel Kistner „tanzt auf dem Vulkan“

DJK-Triathleten erfolgreich in Schalkenmehren

Schalkenmehren/Vulkan-Eifel: Anlässlich des 9. Vulkan-Eifel Cross-Triathlons in Schalkenmehren starteten auch einige der DJK-Triathleten, um bei diesem, mittlerweile auch überregional sehr bekannten und geschätzten, Triathlon ihre Form zu testen.

Gleichzeitig fanden auch erstmals die deutschen Meisterschaften in Cross-Triathlon bei diesem Wettkampf statt.

Thorsten Britz und Daniel Kistner starten allerdings auf der etwas verkürzten Sprintdistanz mit 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und circa 6 km Crosslauf.

Schon in den Vortagen zeigte sich das Wetter von seiner hochsommerlichen Seite und auch am Wettkampftag waren Temperaturen im Bereich von 30° zu erwarten. Jedoch wurden die Athleten von vorhergesagten Gewittern verschont, so dass der Wettkampf insgesamt problemlos über die Bühne gehen konnte.

Die Auftaktdisziplin bildete hierbei ein 750 m Schwimmen im Vulkankrater, dem Schalkenmehrener-Maar.

Bereits hier konnte sich Daniel relativ weit vorne positionieren und auch Thorsten Britz schwamm ein konstant hohes Tempo.

Daniel schafft es sogar, seinen im Schwimmen leicht favorisierten Teamkollegen Thorsten etwas zu distanzieren.

Beide stürmten in die Wechselzone, um mit dem Mountainbike auf die selektive und technisch anspruchsvolle Radstrecke zu starten.

Thorsten hatte zwar Daniel überwechselt, doch Daniel zeigte direkt am ersten Berg wo „der Hammer“ hängt.

Er „zauberte“ eine formidable Zeit von deutlich unter 1 Stunde (56:29min) auf die Radstrecke und konnte somit den abschließenden Lauf in aussichtsreicher Position beginnen.

Auch Torsten erreichte mit soliden 1:03h ein sehr respektables Zwischenergebnis. Da er mit seinen Laufschuhen auf dem MTB startete, ließ er wohl doch ein paar Minuten „auf der Radstrecke liegen“, konnte allerdings in der Wechselzone etwas Zeit gutmachen.

Beide konnten somit den abschließenden Cross-/Traillauf beginnen und waren guter Dinge, noch einem Podiumsplatz zu erreichen.

Daniel flog förmlich über die Trailrunden, sammelte noch einige Konkurrenten ein und erreichte nach insgesamt 1:40:44h als Gesamtdritter und zweiter seiner Altersklasse die Ziellinie, wo er von den zahlreichen Zuschauern frenetisch gefeiert wurde.

Thorsten Britz Konnte sich auch noch weiter nach vorne arbeiten und kam  wenige Minuten später als sechster in der AK40 in 1:51h die Ziellinie, wo er von seinem Teamkollegen in Empfang genommen wurde.

Beide konnten abschließend ihre tollen Ergebnisse feiern und den Tag im idyllischen Vulkanpark ausklingen lassen.

Die DJK-Abteilung gratuliert herzlich zu diesen tollen Ergebnissen.

Fotos: privat 

Oliver Bungert „rockt“ den IRONMAN

DJK-Triathlet erfolgreich bei Europameisterschaften in Frankfurt

Frankfurt am Main: Auch dieses Jahr war für den DJK-Triathleten Oliver Bungert der Ironman Frankfurt das erste große Saison-Highlight.

Schon im Winter startete er seinen Trainingsplan für diese Langdistanz, auf welcher 3,8 km schwimmend, 185 km auf dem Rad und 42 km laufend zu bewältigen sind.

Für Oliver war zunächst das Ziel, diesmal seine persönliche Bestzeit für Frankfurt zu verbessern und vielleicht sogar ein SUB10-Finish zu erreichen.

Jedoch warfen ihn einige kleinere Verletzungen und Krankheiten immer wieder zurück, so dass Oliver einige Wochen vor dem Ironman-Termin nicht mehr mit einer Bestzeit rechnen konnte.

Am Wettkampfmorgen strahlte die Sonne bei noch kühlen Temperaturen von 15° den Athleten ins Gesicht, welche sich ab 6:30 Uhr im sogenannten „Rolling-Start“ in den Langener Waldsee warfen.

Geschwommen wurde hierbei im 23° warmen citynahen Waldsee, so dass auch das Schwimmen mit Neopren erlaubt war. Dies beruhigte Oliver, denn durch den „Neo“ war er doch einige Minuten auf den 3800 m schneller.

Oli sortierte sich direkt in einer Gruppe ein und konnte so im Wasserschatten der anderen Athleten einiges an Kräften sparen.

Nach einem kurzen Landgang und einer zweiten Runde im Langener Waldsee erreichte er in für ihn sensationellen 1 Stunde 7 Minuten bereits wieder festen Boden unter seinen Füßen.

Er lief durch die lange Wechselzone und zog seinen Aero-Helm, sowie Startnummer an und startete dann mit seinen Zeitfahrrad auf die verlängerte Strecke von 185 km, welche zudem einige Höhenmeter mehr als normal aufwies.

Hier machte sich der Gegenwind zunehmend mehr bemerkbar und bremste die Athleten aus. Zusätzlich wurde es auch immer wärmer und die Temperaturen erreichen bereits am Vormittag fast die 30° Marke.

Der erfahrene DJK-Triathlet wusste sich jedoch sehr gut zu verpflegen und führte auch ausreichend Flüssigkeit zu. Insbesondere war sein Augenmerk auf die Substitution von Salzverlusten gerichtet, welche sonst beim Laufen zu einem Einbruch führen könnten.

Trotz des immer stärker werdenden Windes und der steigenden Temperaturen konnte Oliver bereits 5 Stunden und 16 Minuten sein Fahrrad in der zweiten Wechselzone abstellen.

Oli griff sich seinen Wechselbeutel, schnürte die Laufschuhe und begab sich sodann auf die vier zulaufenden Runden am Mainufer in der Frankfurter City.

Hier kosteten insbesondere die pro Runde zweimal zu überlaufenden Brücken einiges an Kraft. Oliver startete mit einem sehr guten Tempo von knapp unter 5 Minuten.

Nach 20/ 25 km machte sich jedoch die Energieleistung auf dem Rad bemerkbar und Oliver musste zunehmend das Tempo drosseln. Dennoch kämpfte sich der DJKler fulminant über die Marathon-Distanz, welche er in tollen 3 Stunden und 49 Minuten absolvierte.

Oliver erreichte freudestrahlend den „Frankfurter Römer“ und wurde dort frenetisch von tausenden Zuschauern gefeiert.

Er finishte mit für ihn sehr guten 10 Stunden 20 Minuten auf dem für ihn bisher besten Altersklassen Platz 48 (AK30).

Nach dem Wettkampf konnte sich Oliver dann verdientermaßen über das „Finisher-Buffet“ hermachen.

Die DJK-Abteilung gratuliert herzlich zu diesem tollen Erfolg.

Oliver wird nun einige Wochen regenerieren und sich dann auf die Challenge  Almere (Lang-Distanz) in den Niederlanden vorbereiten, um dort erneut seine Bestzeit anzugreifen.

 Foto: privat 

Ronel Kranz und Daniel Kistner erfolgreich in ROTH

DJK-Triathleten mit tollen Ergebnissen beim Langdistanz-Triathlon

Roth/Franken: Anlässlich der 35. Jubiläumsausgabe des Langdistanz-Klassikers in Roth, ließen es sich auch zwei DJK-Athleten nicht nehmen, auf der sog. „IRONMAN-Distanz“ zu starten. Die „Challenge Roth“ gilt unter vielen Athleten als der beste Langdistanz-Triathlon weltweit und weiß durch eine einzigartige Atmosphäre durch die über 250.000 Zuschauer zu begeistern!

Bei der Challenge gilt es, 3,8 km im Main-Donau-Kanal schwimmend zu bewältigen, sodann 180 km auf dem Rad zurückzulegen und abschließend noch einen Marathon zu laufen.

Ronel Kranz hatte sich hierzu eher „spontan“ angemeldet, weitestgehend ohne spezifisches Training, so dass sie auch keine spezielle Zielzeit geplant hatte und eigentlich „nur finishen“ wollte.

Daniel hingegen wollte eine gute Zeit erreichen und hatte sich auch dementsprechend einen Trainingsplan erstellt. Jedoch wurde er durch diverse Krankheiten und Unfälle immer wieder zurückgeschmissen, so dass auch er nicht davon ausgehen konnte, seine Bestzeit angreifen zu können.

Schon früh am Wettkampfmorgen mussten beide in den Main-Donau-Kanal und wurden hierbei auf den ersten 3,8 km von 10.000den  Zuschauern frenetisch angefeuert.

Daniel erreichte die erste Wechselzone nach guten 1 Stunde 14, Ronel benötigte etwas länger und erreichte nach 1 Stunde 27 die Wechselzone eins.

Nun starten beide über die durchaus anspruchsvolle Radstrecke auf die zwei Runden von jeweils knapp 90 km.

Daniel konnte sich hier immer weiter nach vorne arbeiten und belegte mit 5 Stunden 34 Minuten ein sehr gutes Rennen an den Tag.

Ronel teilte sich ihr Rennen auch sehr gut ein und erreichte die zweite Wechselzone nach ebenfalls sehr guten 6 Stunden und 7 Minuten.

Beide DJKler waren somit in aussichtsreicher Position und begannen nun den Marathon.

Zwischenzeitlich waren auch die Temperaturen knapp unter 30° angelangt und die Sonne brannte erbarmungslos auf die Athleten wieder.

Es war somit also wichtig, darauf zu achten, sich ausreichend mit Flüssigkeit und Energie zu versorgen.

Die erfahrenen DJK-Athleten erledigten dies famos und konnten auch kleinere Schwächephasen auf der Laufstrecke sehr gut überstehen. Daniel schaffte es sogar gegen Ende noch einmal zu beschleunigen, weil er merkte, dass er noch die 10:30h-Marke unterbieten konnte.

Er lief einen famosen Marathon in 3 Stunden 32 Minuten und erreichte nach 10:29h glücklich das Ziel, wo er im Stadion frenetisch von den tausenden Zuschauern gefeiert wurde.

Auch Ronel lief einen sehr guten Marathon von deutlich unter 5 Stunden und erreichte zu  ihrer eigenen Überraschung Bereits nach 12 Stunden 32 Minuten die Finish-Line.

Dies war für sie umso mehr überraschend, da sie ohne große Erwartungen in das Rennen gestartet war, jedoch einfach einen „guten Tag“ erwischte und sich das Rennen optimal eingeteilt hatte. Dieses tolle Ergebnis bedeutete für Ronel gleichzeitig einen tollen 18. Platz in ihrer Altersklasse!

Die DJK-Abteilung gratuliert den beiden Athleten herzlich für ihren tollen Ergebnissen und wünschen gute Regeneration

Fotos: privat 

DJK-Triathletinnen erfolgreich in Staudt

Susi Dany und Barbara Grell gewinnen Altersklassen

Staudt, Westerwald: Im Rahmen des 25. Sparkassen-Westerwald Triathlons in Staudt starteten auch drei DJK-Triathleten. Im Weberweiher waren hierbei 200 m schwimmend, danach 20 km Rad und 5 km laufend zu bewältigen.

Mit am Start waren die „Rookies“ Michael Krämer und Barbara Grell, für die es der erste Triathlon sein sollte. Komplettiert würde das Team durch die erfahrene DJK-Triathletin Susanne Dany.

Bereits in der ersten Disziplin machten alle drei Andernacher eine gute Figur. Barbara ging hierbei insbesondere im Bereich der Wendebojen kein Risiko ein und schwamm im Bruststil. Michael Krämer, der erst seit einigen Wochen das Schwimmtraining besuchte, konnte mit einer sehr guten Zeit von knapp über 4 Minuten überzeugen.Ebenso Susi Dany, die ebenfalls nach gut 4 Minuten dem Weberweiher entstieg. Barbara brauchte etwas länger und erreichte nach guten 5 Minuten die erste Wechselzone.

Die drei DJKler zogen nun Startnummer, Helm und Radschuhe an und begaben sich auf die hügelige Strecke im Westerwald. Auf den 20 km erreichten alle drei tolle Split-Zeiten: Barbara Grell, die erst seit wenigen Wochen mit dem Radtraining begonnen hatte, wusste in der Auftaktdisziplin zu überzeugen und erreichte fast einen „30er Schnitt“. Susi schob sich im Frauenfeld immer weiter nach vorne und erreichte mit sehr guten 43 Minuten schon einen Platz im vorderen Viertel des Damenfeldes. Michael Krämer drückte mächtig „in die Pedale“ und schafft es, sich mit einem Split von 41 Minuten inklusive beider Wechsel in eine aussichtsreiche Position zu bringen.

Alle drei schnürten dann in der zweiten Wechselzone ihre Laufschuhe. Michael Krämer entschied aber nach 1 km aufgrund der immer noch nicht ganz ausgeheilten Verletzung im Oberschenkelbereich, dass er kein Risiko eingehen wollte. Susi und Barbara liefen ein beherztes Rennen über die abschließenden 5 km. Beide erreichten ein Tempo von deutlich unter 5 Minuten pro Kilometer und finishten mit tollen Endzeiten:

Susi erreichte in der AK50 den ersten Platz mit 1:12h und auch Barbara erreichte bei ihrem allerersten Triathlon den ersten Platz in der AK35 in 1:16h

Abschließend konnten die drei dann noch das tolle Wetter im Westerwald genießen und einige Erfrischungsgetränke zu sich nehmen. Die DJK-Abteilung gratuliert ihren „POWER-LADIES“ herzlich zu diesem tollen Ergebnis.

Foto: privat

Oli Bungert mit Top-Platzierung beim IRONMAN 70.3 / Rapperswil

Rapperswil, Schweiz: Wie auch schon in den vergangenen Jahren, so startete Oli Bungert auch dieses Jahr im Rahmen der Ironman70.3-Veranstaltung in Rapperswil. Dieser Wettkampf bildete für Oliver zugleich eine willkommene Standortbestimmung für seine Langdistanz in Frankfurt in wenigen Wochen.

Die Rosenstadt Rapperswil-Jona liegt malerisch am Zürichsee und ist umgeben von einem beeindruckenden Alpenpanorama.

Dieses konnten die Athleten am Starttag früh morgens jedoch nicht bewundern, denn es galt zunächst die Schwimmstrecke mit 1,9km im Obersee zurückzulegen.

Wie üblich starteten die Athleten blockweise in ihren Altersklassen, um einen fairen Wettkampf mit gut verteilten Athleten zu gewährleisten.

Außer gewöhnlich war bei der diesjährigen Austragung insbesondere,  dass der Zürichsee so warm wie noch nie in den vergangenen Jahren war. Dennoch durften die Athleten mit Neopren-Anzug schwimmen, was die Schwimmzeiten in der Regel durch den Auftrieb verbessert.

 Oli Bungert schaffte  in der ersten Disziplin eine neue Persönliche Bestzeit auf der 70.3-Distanz zu erreichen. Er entstieg dem Zürichsee schon nach knapp 34 Minuten.

Dieses tolle Zwischenergebnis versetzte Olli einen weiteren Motivationsschub, er „flog“ förmlich durch die erste Wechselzone und bestieg sein Zeitfahrrad. Auch in der zweiten Disziplin erreichte Oli Bungert ein tolles Ergebnis; hierbei galt es zum einen lange Anstiege und steile Abfahrten zu bewältigen. Bereits nach 2:31h auf dem Fahrrad erreichte Oliver hochmotiviert die zweite Wechselzone.

Im Eiltempo zog sich Olli seine Laufschuhe an und stürmte auf den abschließenden Halbmarathon.

Auch hier konnte Oli sich weiter nach vorne arbeiten und schaffte es, noch einige Altersklassen Konkurrenten zu überholen.

Aufgrund der enormen Hitze musst du Olli gegen hält der Hälfte der Strecke etwas an Tempo herausnehmen und schaffte schließlich eine immer noch sehr gute Zeit von 1:34h auf der Halbmarathon-Distanz.

Freudestrahlend und von hunderten Zuschauern angefeuert, erreichte Oliver nach 4:43h gut gelaunt das Ziel.

Er erreichte einen tollen 31. Platz in der Altersklasse AK30 M. Die DJK-Abteilung gratuliert zu diesem tollen Saisoneinstand und drückt die Daumen für den IRONMAN Frankfurt!

 Foto: Privat

Torsten Drommel gewinnt offene Wertung bei Mitteldistanz-DM

DJK-Triathlet erfolgreich beim Ingolstadt Triathlon

Ingolstadt: Aufgrund einer „Absage“ seines eigentlich geplanten Wettkampfes in Baumholder (RLP) über die olympische Distanz, musste der DJK-Triathlet Torsten Drommel kurzfristig umdisponieren.

Nach einer kurzen Recherche entschied er sich, auf der doppelten Distanz (2km Schwimmen, 86km Rad und 20km Laufen) zu starten.

Wohl wissend, dass es aufgrund seiner – für die olympische Distanz - reduzierten Trainingsumfänge mit Sicherheit keine einfache Herausforderung werden würde.

Aufgrund der Entfernung entschied sich Torsten, schon am Vortag anzureisen und einzuchecken. Somit hatte er am Wettkampftag deutlich weniger Stress, um den Triathlon erfolgreich in Angriff nehmen zu können.

Die Location in Ingolstadt zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass in einem sehr schön gelegenen Baggersee direkt neben der Donau geschwommen wird , die Radstrecke relativ flach und komplett gesperrt ist und der abschließende 20km-Laufen wieder vier Mal um den Baggersee führt.

Am Wettkampfmorgen begrüßte dann auch ein strahlend blauer Himmel die Athleten, der die folgende Hitze schon ankündigte.

Aufgrund seiner Nachmeldung wurde Torsten zwar „nur in der offenen Wertung“ berücksichtigt, da er aber mit seinen Altersklassen-Konkurrenten zusammen startete,  war ein direkter Vergleich in der „DM-Wertung“ aber möglich.

Zunächst waren im Baggersee 2km schwimmend zu bewältigen. Schon nach der Hälfte der Strecke schwamm Torsten auf langsamere Teilnehmer der vor im startenden Athleten auf und konnte seine Erfahrung beim Überholen, insbesondere an den Wendebojen ausspielen. Er erreichte den Schwimmausstieg nach einer guten Zeit von 33 Minuten.

Rasch entledigte er sich seines Neopren-Anzugs und startete auf die zweimal zu durchfahrende Rad-Runde. Hierbei stellte sich schnell heraus, dass sich aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen auf dieser flachen, aber schnellen Strecke einige Gruppen bilden. Somit musste Torsten aufpassen, dass er die Windschatten-Regel (12 m Abstand zum Vordermann) einhalten konnte. 

Er setzt alles auf eine Karte und beschleunigte nochmals, um vor den Grupettos  „stressfrei“ fahren zu können. Dies gelang ihm im zweiten Teil der Radrunde, da diese mit einigen Rampen und Hügeln versehen war.

Torsten wusste jedoch zu diesem Zeitpunkt, dass sich sein „Parforceritt“ höchstwahrscheinlich auf der Laufstrecke „bemerkbar“ machen würde.

Zusätzlich brannte nunmehr die Sonne erbarmungslos auf die Athleten nieder. Torsten nutzte deshalb jede Gelegenheit, um Wasserflaschen zu greifen und sich damit schon auf dem Rad abzukühlen.

Nach einer sensationellen Fahrt über 86 km erreichte er bereits nach 2:20h (das entspricht einem Durchschnitt von 37km/h!) die zweite Wechselzone, schlüpfte in seine Laufschuhe und begann den abschließenden 20km-Lauf.

Da die Temperatur nunmehr die 30° Marke erreicht hatte, war es nun wichtig, sich ausreichend zu kühlen und mit Flüssigkeit zu versorgen. Der erfahrene Triathlet spielte hier seine ganze Erfahrung aus und nutzte jeden Verpflegungspunkt, um sich mit Schwämmen weiter abzukühlen. Zusätzlich hatte er auch Energy-Gels dabei.

Bereits nach wenigen Kilometern merkte Torsten, dass die Kraftanstrengung auf dem Rad nun ihren Tribut forderte. Er konnte sein Anfangs-Tempo nicht ganz halten und nahm etwas Tempo raus, um kein Risiko einzugehen.

So lief er ein konstantes Tempo im Bereich von 4:30-40 min/km weiter und erreichte nach sehr guten 1:32h das Ziel. Dort stellte er zur Überraschung fest, dass er die offene Wertung der AK50 gewonnen hatte. Gleichzeitig bedeutete seine Endzeit von 4:30:08h in der DM-Wertung einen formidablen 13. Platz (AK50 M).

Somit hatte sich der Trip nach Ingolstadt für Torsten mehr als gelohnt. Die DJK-Abteilung gratuliert zu diesem tollen Ergebnis. 

Fotos: Privat 

 

 

 

Das „Team Glockengasse“ rockt Waxweiler

Waxweiler / Eifel Marathon: 

Siggi Kreier hat am vergangenen Wochenende erfolgreich beim Eifel-Halbmarathon in Waxweiler teilgenommen. Hierbei galt es, knapp 500 Höhenmeter zu bewältigen.
Der Halbmarathon findet in der herrlichen Eifel-Region zwischen Waxweiler und dem Bitburger-Stausee entlang der Prüm statt. Die Strecke ist äußerst profiliert und landschaftlich sehr reizvoll.
Siggi startete bei besten äußeren Bedingungen und konnte sich direkt im vorderen Drittel aller Teilnehmer positionieren. Er kämpfte sich Stück um Stück nach vorne und erreichte einen grandiosen 7. Gesamtplatz mit einer formidablen Zeit von 1:39h. Gleichzeitig bedeutete dies den zweiten Platz in der AK 40.
Nach dem Lauf gönnte  er sich das klassische „Klottengasse-Erfrischungsgetränk“ —ein leckeres Bierchen. :-)
Das hast du dir verdient, Siggi!
Foto: Privat