Die „BummelHummel“ sticht zu!

Rudi Nick auf Fehmarn erfolgreich

Wallnau/Fehmarn: Im Rahmen eines verlängerten Urlaubswochenendes an der Ostsee, ließ es sich „DJK Tausendsassa“, Rudolf Nick, nicht nehmen, am 8. Fehmarn-Marathon teilzunehmen.

Wie immer hatte sich Rudi gut im Rahmen seines „3-Stunden-Trainingsplans“ vorbereitet, um dann relativ „locker“ im Bereich von 3:30h finishen zu können – so der Plan!
Hierbei spielt Rudi insbesondere in die Hände, dass er schon auf zahlreiche  Marathon-Finishes zurückblicken kann. So konnte Rudi seine Leistung bisher immer konstant abrufen.

Auch am Renntag konnte ihm das sehr warme Wetter, welches grundsätzlich gegen eine guten Marathon-Zeit spricht nicht daran hindern, seiner Marsch-Tabelle zu folgen.
Rudolf absolvierte den ersten Halbmarathon in sehr guten 1:49h. Ein begleitender LG-Vereinskollege schickte ihn dann jedoch nach vorne, weil dieser selber etwas Tempo  herausnehmen musste.
Rudolf konnte dann noch einmal deutlich beschleunigen und schafft es, die zu zweite Rennhälfte noch einmal schneller zu gestalten.

Er finishte mit einer tollen Gesamtzeit von 3:34h als zwölfter im Gesamtklassement. Zugleich erreichte er als Dritter der Altersklasse AK 45 einen sensationellen Platz „auf dem Treppchen“.

DJK gratuliert herzlich zu diesem hervorragenden Ergebnis
Fotos: privat

Sensationelle TOP10 und TOP20 Finishs von Anke Schöning und Annette Ockenfeld beim Haspa Marathon/Hamburg

Unsere Mädels haben beim Hamburg Marathon sensationell abgeliefert!

Insgesamt waren bei Deutschlands größtem Frühjahrs-Marathon über 14.000 Läufer/innen am Start. Auch Anke und Annette wollten nach einem guten Frühjahrs-Training zeigen, was in ihnen steckt.
Und das zeigten beide in hervorragender Art und Weise. Beide teilten sich das Rennen sehr gut ein und genossen die 42km durch die Elb-Metropole. Angefeuert durch tausende von begeisterten Zuschauern schafften beide eine Endzeit von deutlich unter 4h.
Annette Ockenfeld erreichte nach 3:42:37h als hervorragende 17. in der W50 das Ziel.

Anke Schöning war sogar noch einige Minuten schneller unterwegs und finishte in sensationellen 3:36:07h als 9. in der W50!

Das habt ihr klasse gemacht!

Nun beginnt für beide die Triathlon-Saison – wir sind gespannt auf eure Resultate.

Pixx- Privat
Text: TD

DJKler erfolgreich beim Bonn-Marathon

Der Bonn Marathon ist im Rheinland schon ein Klassiker, wenn es darum geht, seine Frühform über die 42 oder 21km zu testen.
So verwundert es auch nicht, dass so viele DJKler jedes Jahr wieder in Bonn antreten, um sich in einem stark besetzen Feld zu messen.

Auch dieses Jahr waren einige unserer Athleten wieder über die Halbmarathon-Distanz am Start:
Vorneweg brannte Ingo Neumann wieder mal ein richtiges Feuerwerk in der Bonner Innenstadt ab: Sensationelle 1:16:51h, ein toller 19. Gesamtplatz und 2.Platz in der AK45 standen am Ende zu Buche.
Klasse!

Ebenfalls einen tollen Einstand konnten Stefan „Eppe“ Marx mit 1.26:02h ( 19. AK35) und Siggi Kreier mit 1:30:26h (29. AK 40) feiern, wobei Siggi nur ganz knapp an der 90min-Schallmauer scheiterte. Das klappt bestimmt sicher noch dieses Jahr!
Auch unsere Mädels lieferten richtig ab: Sabine Neumann erreichte sehr gute 1:41:35h und lief fast in die TOP10 ihrer AK ( 11. AK 45). Ebenso konnte Hannah Perse mit tollen 1:44.12h und einem sehr guten 22. Platz in der AK 35 überzeugen. Abgerundet wurde das Ergebnis unserer „Mädels“ von Saskia Alflen, die mit 2:03:31h finishte.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu Ihren klasse Leistungen!

Schon am 01.05.2018 sehen wir einige von Ihnen beim Mendiger „Classico“ – dem Lohner-Vulkan-Marathon.
Wir sind gespannt, wie viele Brötchen-Gutscheine unsere DJKler erlaufen werden. 

Pics: Privat (Siggi, Ingo und Eppe auf der Laufstrecke)

Text: TD

Klasse Saison-Auftakt für die DJK-Triathleten

 

Massenweise Altersklassen-Siege und Podestplätze in Horchheim

Unsere Triathleten haben beim 35. Rhein-Lahn-Volkslauf in Koblenz Horchheim großartig abgeliefert:

Auf der 10km Strecke bewies Thomas Gilberg mit einem dritten Gesamtplatz und dem Sieg in der AK 45 mit hervorragenden 37:01 min, dass er schon jetzt in sehr guter Form ist.

Auch Holger Nikolaus erreichte mit dem zweiten Platz AK50 und soliden 44:50 Minuten eine tolles Ergebnis und einen zufriedenstellenden Saison-Einstand.

Insbesondere Ingo Neumann lieferte abermals ein tolles Rennen auf der Halbmarathon-Strecke ab, erreichte mit hervorragenden 1:22:15h den zweiten Gesamtplatz und einen überragenden Sieg in der Altersklasse AK45.
Aber auch Siggi „Glockengasse“ Kreier erreichte mit formidablen 1:33:03h den ersten Platz in der AK40.

Zu diesen tollen Ergebnissen beglückwünschen wir die vorgenannten Athleten und drücken weiter die Daumen für ein erfolgreiches 2018.

Text: TD, Pics: Privat

Mittelmosel Triathlon in Zell – Tolle Premiere von Anke Schöning!

“Live Bericht” von unserem Starter Rudi Nick:

Anke Schöning – Rudi Nick – Dimitrij Michel

Rudi Nick:
Die Hinfahrt erfolgte mit dem Wohnmobil am Samstag. Dann schnell die Unterlagen mit Anke geholt und ihr die Wechselzone gezeigt. Beim Check fiel mir auf, dass eine Schraube am Bremsgriff fehlte – aaaaah – das ist nicht gut bei der Radstrecke und dem harten downhill – also in das Weinhaus (Radladen) gegangen und in der Werkstatt Schraube, Mutter und Sprengring besorgt – Glück gehabt.

Schwimmstart etwas verschoben, weil noch ein Schiff durch musste. Dann Start – scheinbar keine Strömung, denn Schwimmzeiten insgesamt schlecht, nicht nur meine. Ich selbst bin wohl zickzack geschwommen, hatte 2,4 km auf der Uhr. Das fing ja gut an.

Auf dem Bike war es überraschend gut, ich konnte gut Druck machen und kam in 1:19 h ins Ziel mit etwas über 30 Km/h – war zufrieden. Run war natürlich in der Hitze bei 31 Grad hart. Ich musste meiner selbst auferlegten Pulsgrenze Tribut zollen und rausnehmen, war aber mit 4:45er Schnitt zufrieden.

Dimitrij stand Sonntag morgen spontan vor meinem Wohnmobil und meinte, er hätte sich gerade für den Start entschieden. Ist scheinbar immer noch fit, hat ne 1:17 h rausgehauen, bei einer Schwimmzeit von 13 min – für seine Verhältnisse auch schlecht – also Beweis für keine Strömung.

Anke war sehr aufgeregt, aber mit 1:26 h war sie top gestartet. Geschwommen ist sie Brust, hat aber ne super Rad- und Laufperformance abgelegt . Anke war am Dauerlächeln beim Laufen, als Andreas Göbel und ich sie und Dimi beim Laufen angefeuert haben.

Weitere DJK-ler waren Micha Kara (für VulkanSports) mit 2:56 h, und Axel Dany mit 1:13 h war auch top unterwegs. Susanne Dany war mit 1:27 h auch sehr schnell unterwegs.

Insgesamt wieder Top-Veranstaltung mit super Orga, hat Spaß gemacht !!!

Trailrunning – stone experts trail run

Reihenweise Podiumsplätze für DJK-Triathleten
Britz, Nickolaus und Drommel erreichen Top-Platzierungen beim „Stone Experts TrailRun“

v.l.n.r. die “Stonies” Holger Nickolaus, Thorsten Britz , Torsten Drommel

Urbar: Bei der Erstauflage des „Stone Experts TrailRun“ zeigten die DJK Master-Athleten Torsten Britz, Holger Nickolaus und Torsten Drommel, dass sie noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehören.
Kurzentschlossen starteten die drei Triathleten bei besten äußeren Bedingungen von knapp 20° und herrlichem Sonnenschein in Urbar auf der anspruchsvollen TrailRunning-Strecke über die 20km-Distanz.
Hierbei galt es über 600 Höhenmeter auf den gut 20 km zu bewältigen und dabei auch anspruchsvollste Steilpassagen, Wurzel-Trails und steile, technisch anspruchsvolle Downhills zu meistern.
Holger Nickolaus ließ es sich nicht nehmen, schon wenige Tage nach seinem erfolgreichen Come-back (Schlüsselbeinbruch) beim Lohners-Vulkan-Halbmarathon, in Urbar seine Trail-Fähigkeiten zu zeigen.
Die DJKler zeigten hierbei ihre ganze Erfahrung – so nahmen sie, wohl wissend, dass es lediglich drei einfache Verpflegungspunkte gab, Eigenverpflegung (Wasser und Energiegel) mit auf die Strecke. Gerade dies sollte sich im späteren Verlauf positiv auszahlen!

Direkt nach dem Startschuss sortierte sich eine Spitzengruppe; hinter dieser liefen Torsten Drommel, Holger Nickolaus und Torsten Britz in die erste Bergpassage.
Hierbei zeigte sich jedoch schnell, dass Torsten Britz ein wenig zu „euphorisch“ gestartet war; er nahm deswegen sicherheitshalber etwas an „Tempo heraus“.
Holger Nickolaus lief ein „Rennen gegen die spätere Gesamtsiegerin“ Jennifer Weber und wechselte sich mit dieser des Öfteren ab.
Torsten Drommel hingegen wollte ein „konstant hohes Renntempo“ durchlaufen, riskierte bei den Bergauf-Passagen nichts und blieb immer unter seinen Grenzpulswerten. Er beschleunigte aber bei allen Flach- und Downhill-Passagen deutlich, um so ein hohes Tempo zu erreichen.
Die erste Hälfte ging in mehreren Wellen stetig bergauf und wurde am Ende, nach einem fast 2km langen Anstieg, noch mal durch eine Steilpassage „gekrönt“. Diese verlangte den Läufern das allerletzte ab, zumal die Sonne von oben kräftig „herunterbrannte“.
Die drei DJK-Triathleten nutzten somit die Verpflegungspunkte nicht nur zur Flüssigkeitsaufnahme, sondern schütteten auch einige Becher über ihre Körper, um diese etwas herunter zu kühlen.
Alle drei Athleten konnten mit zunehmenden Rennverlauf andere Athleten „einsammeln“, die ein viel zu hohes Anfangstempo eingegangen waren und nun nach und nach „einbrachen“.
Gerade Torsten Drommel schaffte es auf den letzten Kilometern noch einige Konkurrenten abzufangen und finishte als hervorragender Gesamt-Sechster auf dem 3. Platz in der AK 45 mit tollen 1.46h, schon gut 4 Minuten später erreichte Holger als dritter der AK 50 in sehr guten 1:50h und circa 15 Sekunden hinter der Gesamtersten Frau, Jennifer Weber, freudestrahlend das Ziel.
Die beiden Athleten mussten auch nur kurz auf ihr drittes Teammitglied, Torsten Britz, warten, der nach 2:03h als sensationeller 2. in der AK 40 ins Ziel lief.

Die drei DJKler konnten in der „Masters-Mannschaftswertung“ einen hervorragenden ersten Platz erreichen und sich verdientermaßen über die Verpflegung im Zielbereich hermachen.
Zusätzlich gewannen die „beiden Torsten“ in der anschließenden Tombola weitere Sachpreise, so dass sich der Wettkampf nicht nur sportlich, sondern auch „geschenkmäßig“ gelohnt hatte.

Die DJK Abteilung beglückwünscht die drei Master-Athleten zu Ihren tollen Ergebnissen.

Oliver Bungert durchbricht auf der Langdistanz die magische “10 h-Schallmauer”


09.45.30 h – was für eine superstarke Zeit!

(und hier die Geschichte dazu)


ALMERE/NL: Nach dem tollen Wettkampf beim Ironman Frankfurt wollte Oli Bungert es zum Saisonende noch einmal wissen und strebte ein “Sub10-Fnish” auf der Langdistanz bei der “Challenge Almere” an.
Der Triathlon in Almere ist einer der ältesten Langdistanzen der Welt und wird bereits seit 1983 ausgetragen.
Gleichzeitig war er mehrfach Austragungsort der Europameisterschaften über die Langdistanz.
Die Strecke zeichnet sich insbesondere durch eine extrem flache Radstrecke, die jedoch sehr windanfällig ist, aus.
Dennoch kann man sagen dass diese Strecke zu den schnelleren zählt, zumal der Streckenrekord seit 1999 bei 7:57h liegt.
Nach gewissenhafter Vorbereitung und idealen Trainingsbedingungen im August, nahm Oliver Bungert diesen Wettkampf als krönenden Saisonabschluss in seine Agenda.
Die Auftaktdisziplin (3,8 km Schwimmen) wurde hierbei im Weerwater, einem See im Stadtbereich von Almere absolviert. Dieser wurde am Tag vor dem Wettkampf extra noch einmal in “gemäht”, damit die Schwimmer optimale Schwimmbedingungen und keine störenden Algen vorfanden.
Oliver Bungert gelang mit einer Durchgangszeit von 1:09:55h ein sehr gutes erstes Zwischenergebnis und er war somit “voll im Plan”.


Nach einem zügigen Wechsel startete er nun die 180 km auf dem Fahrrad.
Die Wettertemperaturen spielten hierbei mit – es herrschten circa 25°, was als ideal zu bezeichnen ist.
“Auf der Radstrecke gab es faire Bedingungen, es war so gut wie kein Windschattenfahren zu sehen, weil sich die Teilnehmer auch sehr gut verteilten. Gleichzeitig herrschten zwar windige Verhältnisse, jedoch konnte ich mit dem Wind sehr gut umgehen und die 180 km mit konstant hohem Tempo abspulen!” äußerte Oli Bungert nach dem Wettkampf.
Nach sensationellen 4:53:48h was einem 37km/h-Schnitt entspricht, konnte Oliver sein Triathlon-Rad wieder in die Wechselzone stellen.
Mit einer Gesamtdurchgangszeit von circa 6 Stunden hatte er nun genug “Puffer”, um mit einem soliden Marathon sogar die magische 10 Stunden Schallmauer zu “knacken”.

Doch auch das hielt Oli nicht  davon ab, direkt weiter “Gas zu geben”.
Er spulte zu Beginn jeden Kilometer deutlich unter 5min  ab und avisierte sogar noch eine Marathonzeit von unter 3:30h.

Jedoch musste er seinem hohen Tempo auf den ersten beiden Disziplinen ab Kilometer 30 etwas Tribut zollen und nahm sicherheitshalber das Lauftempo etwas zurück.
Nach immer noch sehr guten 3:36:04h absolvierte er die Finish-Line, wo er von hunderten frenetischen feiernden Zuschauern und auch von seiner ihn begleitenden Familie herzlich begrüßt wurde.
Mit dieser fulminanten Leistung erreichte Oliver endlich sein langersehntes SUB10-Finish in 9:45:30h !

Gleichzeitig erreichte er einen hervorragenden 20. Platz in der Altersklasse M30.
Oliver wird nun die Saison etwas ruhiger ausklingen lassen, um dann die neuen Ziele für die Saison 2017 abzustecken. 

Die DJK-Abteilung wünscht Oliver alles Gute bei der Regeneration beglückwünscht ihn zu diesem hervorragenden Ergebnis.

 

 

Holger Nickolaus mit Top10-Platzierung beim COLOGNE-Triathlon


Holger Nickolaus mit tollem Comeback


Köln: Der erfahrene DJK-Athlet und Hawaii-Daylight-Finisher von 2005 wagte nach mehr als zehnjähriger Abstinenz ein Comeback auf der Langdistanz-Strecke.
Hierzu suchte sich der bekennende FC-Fan seine zweite “Heimatstadt“ – Köln – aus.
Da es galt 3,8 km Schwimmen, 180 km Fahrradfahren und 42 km Laufen zu bewältigen, war ein gezieltes und langfristiges Vorbereitungstraining obligatorisch.
Allerdings lief hier nicht alles optimal: “Nachdem ich im Winter mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte, setzte mich in der direkten Vorbereitungsphase im Sommer eine Gürtelrosen-Entzündung und eine Waden-Muskelverhärtung weitestgehend außer Gefecht, so dass an ein vernünftiges Training in keinster Weise zu denken war. Mein Start beim Cologne-Triathlon war bis kurz vor dem Wettkampf äußerst unsicher“ – berichtete Holger Nickolaus noch unmittelbar vor dem Start.
“Wer nun denkt, dass am Wettkampftag wenigstens alles glatt ging, der täuscht sich sehr. Ich glaubte, dass es schlimmer gar nicht mehr kommen kann, jedoch war für den Wettkampftag eine Regenfront mit Gewittern gemeldet. Teilweise dachte ich während des Wettkampfs, die Welt würde untergehen. So etwas habe ich noch nicht erlebt!“ resümierte Holger direkt nach dem Wettkampf.


Nachdem Holger morgens um 7:00 Uhr in der Top-Starter-Gruppe die 3,8 km in Fühlinger-See (Wendepunktstrecke)  in Angriff nahm, sah er sich zur Halbzeit mit einer Durchgangszeit von 30:30min  ”voll im Plan” , musste aber dem Gegenwind geschuldet und als Führender der Verfolgungsgruppe -ohne Wasserschatten-  auf dem Rückweg alleinige Arbeit leisten, so dass Holger sein Tempo nicht ganz halten konnte und mit  1:01:47h dem Wasser entstieg.
Mit diesem Zwischenergebnis war Holger sehr zufrieden und startete nunmehr motiviert auf dem Fahrrad, um die 180 km in Angriff zu nehmen. Hierbei wurden die Athleten komplett durchnässt, da mehrere Regenfronten und auch ein heftiges Gewitter über Köln und das Umland niedergingen.
Doch wäre das alles noch nicht genug, musste Holger weitere “Schicksalsschläge” bewältigen:
“Nach circa 60 km hatte ich einen Platten, den ich nach circa 4-5 Minuten selbst beheben konnte.
Leider hatte ich mir einen Metallsplitter im Mantel festgefahren, so dass ich nach 80 km einen weiteren Plattfuß erlitt. Allerdings hatte ich nur einen Ersatzschlauch dabei und saß zu diesem Zeitpunkt auf dem Bordstein, rechnete nicht mehr damit, den Wettkampf zu beenden und wollte eigentlich auch schon aufgeben! Ich hatte jedoch Glück, da ein anderer Athlet, der nicht genug Luft in seinen Reifen hatte nach einer Luftpumpe fragte und im Austausch dafür einen passenden Schlauch zur Verfügung stellen konnte.”


Holger konnte somit nach einer Zwangspause von einer knappen halben Stunde wieder ins Rennengeschehen eingreifen. Allerdings war es nicht möglich, diesen Rückstand bis zum Ende  aufzuholen. 

Er erreichte eine Zeit von 6:28:47h - “Ohne die beiden Defekte wäre es sicher eine Zeit von ca. 5:50h gewesen“


Nach dem Verlassen der 2. Wechselzone mit ordentlich Rückenwind, nahm Holger den abschließenden Marathon in Angriff.
Von seiner Wunschzeit “SUB11″ war er um einiges entfernt und wusste zu diesem Zeitpunkt, dass dieses Ziel völlig außer Reichweite war.
Dennoch schaffte er auf den ersten 10km eine Zeit von deutlich unter 50 Minuten.
Auch seine bis vor wenigen Wochen verhärtete Wade machte keinerlei Probleme. So konnte Holger ein Tempo knapp unter 6 Minuten pro Kilometer aufrechterhalten und bewältigte den abschließenden Marathon in tollen 4:00:12h.
Er lief nach insgesamt 11:40:44h als 8. der AK50 freudestrahlend ins Ziel wo er von seiner ihn unterstützenden Familie freudig begrüßt wurde.


Nach dem Wettkampf äußerte er:“ Ohne meine Familie und insbesondere meiner Frau, die mir eine Menge Freiheiten im Rahmen der Vorbereitung gelassen hat, hätte ich dieses “Abenteuer” nicht geschafft. Auch die Unterstützung während des Chaos-Regentages durch meine Schwiegereltern und sie war sensationell. Dementsprechend bin ich allen sehr dankbar!“
Die DJK-Familie beglückwünscht Holger Nickolaus zu diesem tollen Ergebnis und dem grandiosen Comeback! Er wird nun seine Saison etwas ruhiger ausklingen lassen, um nächstes Jahr wieder fit an Wettkämpfen teilzunehmen.